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Doppelt gemoppelt

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Bagtor ist viel mehr als ein Diebstahlschutz für Taschen

Sie ist Möbeldesignerin, Architektin, Schlosserin und jetzt auch noch Schöpferin eines ausgeklügelten modischen Zubehörs. Mit der Taschen-Diebstahlsicherung Bagtor entwickelte das Multitalent Nin Prantner ein High-Fashion-Accessoire, das über seinen Nutzen hinaus vielseitig anwendbar ist und auch noch originell aussieht. Seit der Erstpräsentation im MAK-Designshop vor einem Jahr wurde das Produkt weiterentwickelt und ist in einigen europäischen Geschäften und online zu erstehen. AUSTRIANFASHION.NET fragte die österreichische Designerin über Intention und Hintergründe ihres Produkts.



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Wurde Ihnen schon öfter die Handtasche gestohlen?


Ja, in Barcelona wurde mir meine Tasche am Strand gestohlen. Danach wollte ich eine Taschensicherung kaufen, aber es gab keine, die mir sinnvoll erschienen wäre.

Sie haben Bagtor als Patent angemeldet. Gab es in der Geschichte vergleichbare Sicherungen, von denen Sie sich inspirieren ließen?

Wir machten eine Marktrecherche mit den Mitteln, die uns zur Verfügung standen, haben aber nichts Vergleichbares gefunden.


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Portrait Nin Prantner © Mato Johannik


Bagtor ist nicht Ihr erstes patentiertes Produkt. Schon während Ihres Studiums reichten Sie ein Patent ein – was war das?
Eines war ein Verschattungssystem. Ein anderes Patent ist ein Tisch, aus dem sich ein zweiter genau gleich großer und gleich hoher Tisch klappen lässt, der unabhängig vom ersten verwendet werden kann.

Welche Kriterien waren Ihnen beim Entwurf von Bagtor am wichtigsten?

Die  Taschensicherung sollte schnell und einfach anwendbar sein, wenig wiegen, wenig Platz einnehmen und aus einem Stück bestehen. Darüber hinaus war mir wichtig, dass sie fashionable und vielseitig einsetzbar ist - denn die Sicherung wird ja nicht ständig gebraucht.

Und wie kann Bagtor noch verwendet werden?

Als Kette oder als Gürtel – da gibt es inzwischen vier ganz unterschiedliche Varianten, ihn zu tragen. Oder als Harnesh, und manche tragen ihn auch als Armband oder einfach als Taschenschmuck…wir werden etliche Varianten davon demnächst auf der Homepage zeigen.


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Derzeit werden drei Modelle vorgestellt, die lediglich in der Farbe differieren.

Genau, bisher haben wir Bagtor in Braun und Schwarz und mit zwei unterschiedlichen Schnallen aus Messing oder Silber angeboten. Seit kurzem gibt es Bagtor auch in Rot und Ocker, alle mit Messingschnallen.

Gibt es mittlerweile auch weitere Varianten, die sich auch im Design unterscheiden?

Ja, wir haben da auch schon eine kleine Serie in Vorbereitung, die aber erst im Fertigwerden ist. Deshalb gibt es dazu noch keine Fotos.




Aus welchen Materialien besteht der Diebstahlschutz?
Wir verwenden festes Rindsleder und nickelfreies Metall.

Und wo lassen Sie produzieren?
Die Bagtoren selbst werden in Italien hergestellt, Verpackung und Drucksorten in Österreich.

Bagtor beugt dem Diebstahl der Tasche, aber nicht ihres Inhalts vor?

Doch, die Tasche kann zusätzlich damit verschlossen und mittels eines Rings oder auch eines Zipps gesichert werden.

Sie sind auch Schlosserin – hat diese Ausbildung Einfluss auf das Bagtor-Design?
Ja, vor allem auf das handwerkliche Arbeiten. Ich arbeite oft bei der Fertigung zumindest kurz mit und überprüfe auch immer, was eine Herstellung unnötig kompliziert macht und wie sich die Materialien in ihrer Anwendung beweisen.

A propos Ausbildung - wollten Sie nie als Architektin arbeiten?

Ich bevorzuge Design, weil ich das Entwickeln und Verbessern liebe. Beim Kreieren von Produkten habe ich die Möglichkeit, rasch auf Feedback zu reagieren.


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Design Studio NIN PRANTNER


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Ist Bagtor Ihr erstes Produkt im Accessoire-Bereich?
Im Fashion Accessoire-Bereich ja, im „Home Accessoire“- Bereich habe ich schon einige Ideen umgesetzt.

Haben Sie künftig vor, in dieser Richtung, also dem Kreieren von modischen Accessoires, weiter zu tun? 

Ja, ich habe Ideen aus unterschiedlichen Bereichen. Mein Beruf ist es, neue Produkte zu entwickeln, die selbstverständlich ein gutes Design haben. Aber besonders interessant daran finde ich, mit neuen Materialien zu arbeiten und Funktionen auszuweiten oder zu perfektionieren.

Und gibt’s schon konkrete neue Projekte?

Es gibt sehr verschiedene Projekte, deren Entwicklungen in unterschiedlichen Prototypenstadien sind. Das sind unter anderem ein Kinderpult und eine Ausstiegshilfe für die Badewanne.



Schaustudio Nin Prantner
Breitegasse 19
1070 Wien

Terminvereinbarung:
+43 664 2706 276 oder This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it
www.bagtor.com



Text

Dagmar Buchta


Die freischaffende Journalistin und Autorin schreibt für verschiedene Magazine und tagesaktuelle Medien. Sie lebt in Wien (A) und Pázmándfalu (HU).


Alle Bilder beigestellt.


Dieser Beitrag erscheint im Rahmen einer entgeltlichen Kooperation mit departure






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  Comments (1)
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Written by Nin Prantner, on 24-11-13 18:38
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