CALENDAR
| << | < | September 2010 | > | >> |
| M | T | W | T | F | S | S |
| 30 | 31 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 |
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | 1 | 2 | 3 |
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können
>
NEWSLETTER SIGN UP
CONTRIBUTE
Keep us informed about your current projects in Austria and beyond,
your group initiatives, collaborations, networks and research.
We welcome your contributions!
your group initiatives, collaborations, networks and research.
We welcome your contributions!
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können
>
|
"Sei wer, wear fair!"
![]() Ein Nachbericht von der Wearfair09 in Linz Nach der Ethical Fashion Show in Paris und thekey.to in Berlin trat von 11. bis 13. September die Wearfair09 in Linz an, um Mode und Textilien im grünen Bereich zu präsentieren. Über 40 Labels aus fünf Ländern stellten im neu renovierten Glasbau der Arbeiterkammer Linz aus. Von den NGOs Südwind und Klimabündnis OÖ zum zweiten Mal veranstaltet, entpuppte sie sich als gelungene Mischung aus Fach- und klassischer Modemesse. Das Angebot in Kurzform: sehr heterogen, was Qualität und Stilrichtung angeht. Recyclingmode etwa - von eleganten Kleidern aus Kimonoseide über künstlerisch bedruckte Einzelstücke bis zu Design aus der untersten Schublade reichte die schön schräge Palette. Esoterisch bedruckte T-Shirts sollten ebenso KundInnen ansprechen wie feine und moderne Strickmode - gleich daneben platziert. Diese Mischung wider Willen zeigte zugleich, dass die Messe noch in ihren Anfängen steht. So hätte etwa der Modenschau ein klares Bekenntnis zu Qualität gut getan. ![]() Göttin des Glücks (links) und ein Outfit von der Seidenkleiddruck-Show Fashion Labels Die Messe an sich war dominiert von Streetwear, was Wunder! Die Göttin des Glücks als eines der wichtigsten grünen Labels in Österreich ist hier zu nennen; im Gegensatz zu abwesenden Labels wie MAYI und kontiki, die den Tausenden BesucherInnen auch gut gefallen hätten. Viele Modemarken ließen sich durch Händler vor Ort vertreten. Das zeigt, dass im Allgemeinen noch abgewartet wird, wie sich die Messe in Zukunft entwickelt. Der Shop Kleider machen Leute aus Linz bot die Recyclingtaschen von feuerwear an, dazu Mode von armedangels, fairliebt und Kuyichi. Ebenso die Wienerin Kathrin Haumer von Greenground, die sich auf ein paar hochwertige grüne Streetwearlabels spezialisiert hat. Im Bereich Prêt-à-porter im ersten Stock wurde das Angebot schon dünner. ALILA, Fr.Jona&son, MASI und Petra Mark seien hier erwähnt. Ob feinste Seide, Textilkunst auf Stoff, Biodenim oder feiner Strick mit 3D-Effekten - aus den Kollektionsteilen dieser wenigen Labels lassen sich hochwertige Outfits für viele Gelegenheiten zusammenstellen! Gerade in diesem Bereich hat sich in den letzten Jahren international gesehen viel getan - vielleicht bereichert das eine oder andere zusätzliche Label ja nächstes Jahr die Wearfair. Da modebewusste Menschen auch Kinder haben, sind folgende Labels an dieser Stelle besonders empfohlen: pagabei und jooloomooloo gehören zum Fröhlichsten und Schönsten im ökofairen Bereich, was Österreich derzeit an Kindermode zu bieten hat. ![]() Kleid von Frau Jona&son, Tasche von Petra Mark (links), MASI (rechts) Mode und Fachforum Im Gegensatz zu anderen Modemessen ist die Wearfair auch als Fachmesse aufgestellt. Fachforen zum Thema Gütesiegel, Pflanzenfarben oder ökofaire Stoffproduktion waren gut besucht. Von weit her waren Interessierte angereist, um sich über den Status quo zu informieren und mitzudiskutieren. Ganz zufrieden konnte man aber gerade beim Stoffforum nicht werden: So war die Enttäuschung groß, dass nicht einmal die Wiener Agentur Slow fashion, die sich Information und Service zum Ziel gesetzt hat, Namen von Firmen nannte, die ökofaire Stoffe anbieten. Bei Südwind wird es allerdings doch noch nachgereichte Informationen zu diesem Thema - und auch am Blog der Verfasserin dieses Artikels. ![]() Vogelperspektive auf den Bereich von pagabei Pimp my Shirt Eine beliebte Attraktion der Messe war ohne Zweifel die Aktion „Pimp my Shirt" der Gruppe femfabric4020 (initiiert von der Verfasserin dieser Zeilen). Der Stand der Textilaktivistinnen wurde regelrecht gestürmt. Alte T-Shirts wurden abgegeben und gegen ein geringes Entgelt gestylt, wobei es zwischen einer Light-, Medium- und Extreme- Version zu wählen galt: Diese Aktion wird mit Garantie weitergehen. ![]() Pimp My Shirt in Aktion Der Eindruck, der von der Messe bleibt: Mensch und Umwelt mit Style. Nicht bloß Mode präsentieren, sondern Plattform und Begegnungsstätte sein für Gespräche, Filmvorführungen und Diskussionen. Wenn der Bereich Mode/Show/PR dazu noch hochprofessionell aufgestellt wird und Zeit hat zu wachsen und zu werden, steigt diese Messe zu einer der wichtigsten in Europa auf. In Linz beginnz und Linz goes green! Text: Sonja Wöhrenschimmel, die als Frau Jona&son zugleich als Bloggerin und Designerin bekannt ist. * Der Header ist ein Zitat von Norbert Rainer, Klimabündnis OÖ
| ||||||||||||

























Comments (1)




