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Auch heuer wieder rekapituliert die Redaktion von AUSTRIANFASHION.NET Etappen des vergangenen Modejahres im fast schon traditionellen Modealphabet. Von Tavi Gevinson über Marios Schwab, von der neu entflammten Magermodeldebatte über den weiterlodernden Ökochic, von der MQ Vienna Fashion Week bis zu den Défilés der Angewandten und von Hetzendorf: alles dabei. Wir verabschieden uns in eine kleine Jahresausklangspause und wünschen, dass die Weihnachten froh, die Feiertage erholsam, und der Rutsch gut sein mögen. Auf ein Neues im nächsten Jahr!
dlmüllers Jubeljahr!
Zum 100. Geburtstag von W. F. Adlmüller wurde im Frühjahr gefeiert - und zwar ausgiebig. Die Kostüm- und Modesammlung der Universität für Angewandte Kunst richtete eine Gedenkausstellung aus, die von einer Katalogpublikation begleitet wurde. Eine gelungene Hommage an jenen auf der EXPO 1958 in Brüssel gekürten "Modeweltmeister", der von sich sagte: "In meinem Leben stand an erster Stelle die Mode, dann kam wieder die Mode - und dann nochmals die Mode."
(AF-Nachlese: Im März trafen wir Elisabeth Frottier von der Mode- und Kostümsammlung. )
ernhard Willhelm
Auf Branquinho folgt... Willhelm: Der kunterbunte Schwarzwälder ist zwar ebenfalls Antwerpen-Abgänger, steht aber für eine völlig andere Äshtetik als Branquinho oder Simons, die in den letzten Jahren an der Universität für Angewandte Kunst Modedesign unterrichteten. Willhelms Pläne für die Modeklasse (angekündigt: mehrere Präsentationen während des Jahres, Kooperation mit externen Designern wie Andreas Kronthaler) machen neugierig, wie er die Geschicke des Wiener Modenachwuchses lenken wird.
ity of Design
Kreativität als Standortvorteil, Creative Industries als Mittel zum Zweck des geschärften Stadtmarketingprofils: Auch derlei Gedankenfetzen kommen einem in den Sinn, wenn man das von der UNESCO initiierte Creative City Network genauer besieht. Der Stadt Graz, die sich in diesem Rahmen als "City of Design" bewirbt, wünschen wir für das kommende Jahr alles Gute - und Erfolg mit diesem Ansinnen.
(AF-Nachlese: das Interview mit Creative Industries Styria Geschäftsführer Eberhard Schrempf)
o It Yourself
In Zeiten wirtschaftlichen Ungemachs wurde die Lust am Selbermachen wieder entdeckt - Designer vom Kaliber Karl Lagerfelds steuerten Schnittmuster für diverse Hochglanztitel bei, in den Metropolen dieser Welt fand man sich zu Urban Knitting-Sessions zusammen (was sich auch in strickfreudigen Einträgen auf manchen unserer Lieblingsblogs spiegelte), und ein Do-It-Yourself Magazin wie CUT erfreute sich vom Fleck weg eines fulminanten Starts.
co Chic
Nur weil die Mode ein schnelllebiges Geschäft ist, heißt das nicht, dass nach dem ersten Green Fashion Boom nun das Thema Ökologie ins Hintertreffen geraten könnte. Erfreulicherweise steigt der Marktanteil ökosensibel produzierter Mode weiter, was sich in immer neuen Modemessen und Designansätzen reflektiert. Und damit reden wir gar nicht von so bunten Blüten wie dem Veggie Shoe von Stella McCartney, über den sich unlängst Hilpold im Anzug mit scharfer Zunge äußerte.
(AF-Nachlese: Sonja Wöhrenschimmel aka Frau Jona&son berichtete von der Wearfair in Linz.)
ashion Week, MQ Vienna
Wenn sich manchem 2009 die Frage aufdrängte, wieviel Mode diese Stadt vertrage - etwa Petra Percher von der Presse - rührte dies nicht zuletzt daher, dass Wien heuer auch seine eigene Modewoche, nämlich die MQ Vienna Fashion Week bekam. Terminlich ein wenig ungeschickt angesetzt, da mit Mailand kollidierend, dafür aber couragiert und ehrgeizig. Ein begrüßenswerter Umstand war, dass neben internationalen Gaststars wie Marcel Ostertag und Kilian Kerner auch pariserfahrene Labels wie Claudia Rosa Lukas, Elfenkleid und superated den Wiener Laufsteg bespielten.
(AF-Nachlese: Eine ausführliche Vorschau auf die MQ Vienna Fashion Week, eine Übersicht der aus dem Ausland anreisenden Labels und ihrer Erwartungen sowie Michaela Amorts Analyse des B2B-Segments.)
erda Buxbaum
Nachdem sie zehn Jahre lang die Geschicke von Wiens renommierter Modeschule im Schloss Hetzendorf geleitet hatte und zuletzt auch dem Bachelor-Studiengang für Modedesign der Kunstuniversität Linz vorstand, trat Gerda Buxbaum 2009 ihren Ruhestand an. Das Wiener Modegeschehen wird sie vermissen, war sie doch federführend bei der Konzeption der großen Jahresabschlussschau von Hetzendorf und ersann obendrein die jährlich stattfindenden Hetzendorf-Gespräche (Thema 2009: "Mode & Text"). Andererseits wird die Kostümhistorikerin und Modetheoretikerin der Szene sicherlich erhalten bleiben - wir erwarten ungeduldig ein demnächst erscheinendes Buch. Dass das Designduo ___fabrics interseason ihre Nachfolge als Professorenteam des Bachelorstudienganges antritt, nahm Gerda Buxbaum dem Vernehmen nach mit großer Genugtuung zur Kenntnis.
(AF-Nachlese: Gerda Buxbaum im Interview, eine Nachbesprechung der Hetzendorf-Modenschau im Rathaus und ein Interview mit den frisch gebackenen Modeprofessoren in Hetzendorf.)
alston & Marios Schwab
Gerade noch (2007) war er Gewinner des Stella Contemporary Fashion Award in Zürich, schon wurde der Gräko-Österreicher mit Wohnsitz London - die Rede ist von Marios Schwab, naturally... - quasi vom Fleck weg für die New Yorker Modeinstitution Halston engagiert. Seit dem Relaunch des Labels, zunächst unter der Ägide von Marco Zanini (der jetzt erfolgreich für Rochas designt), ist derzeit ein gesichtsloses Designteam am Ruder. Das wird sich mit der Herbst/Winter 2010-Kollektion wieder ändern - Schwab für Halston ist "much anticipated".
ris Strubegger
Komisch nur, dass trotz massiver TV-Präsenz irgendwelcher Castingshows und Dokusoaps die echten "next Topmodels" offenbar außerhalb der Fernsehstudios entdeckt werden. Iris Strubegger hat jedenfalls ihren unvergleichlich wandelbaren Look, der irgendwo zwischen Kirsten McMenamy und Tilda Swinton changiert, nicht auf der Mattscheibe zu Tode tragen lassen, ehe sie die Laufstege dieser Welt eroberte. Wahrscheinlich "le comble" 2009 - ein Cover der französischen Vogue im Chanel-Look. Très belle !
(Tipp: Strubegger ist Star des von flair Mondadori Österreich und Vision On produzierten Modefilms "La Demimondaine")
apan - Österreich Jahr 2009
Um des Jubiläums von 140 Jahren diplomatischer Beziehungen zu gedenken, wurde 2009 unter das Motto der österreichisch-japanischen Freundschaft gestellt und bot Anlass für eine Reihe von Veranstaltungen - auch im Bereich der Mode: Im Frühjahr zeigten einige Labels in Kooperation mit Wien Products ihre Kollektionen in Tokio, im Herbst fand die Modenschau Spot on Wien in der japanischen Hauptstadt ebenso statt wie ein großes "Dirndl Meets Kimono"-Event und eine Präsentation österreichischer Avantgardelabels, die von der Agentur DUNE organisiert wurde. AUSTRIANFASHION.NET kooperierte während des ganzen Jahres mit dem japanischen Onlinemagazin Shift, das in japanischer und englischer Sprache publiziert wird, und erstellte exklusiv eine Reihe von Portraits österreichischer Modelabels.
(AF-Nachlese: Eine Vorschau auf das Event "Vienna Fashion in Tokyo" im April,ein Bericht von "Dirndl Meets Kimono" und "Contemporary Fashion Design" sowie vom "Spot on Wien" Event im Herbst.)
ooperationsbörse
Produktion ist das Thema, welches erfolgreich arbeitenden Designern mit rasantem Expansionspotenzial und dem Begehr, höchste qualitative Ansprüche zu erfüllen, permanent unter den Nägeln brennt. Im Bereich der Modeförderung wurde dieser Punkt in den vergangenen Jahren - vielleicht, weil sich damit zu wenig PR-Wert und Glamourfaktor erzielen ließen -vernachlässigt. Dank der von Eva Blut und Sonja Bischur/AUSTRIANFASHION.NET in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Wien/Creative Space erstmals organisierten Kooperationsbörse wurde 2009 ein ausgezeichnetes Modell lanciert: Designer treffen auf vor Ort ansässige Produzenten, um neue Möglichkeiten auszuloten. Unbedingt wiederholenswert!
(AF-Nachlese: Eine Vorausschau auf die Kooperationsbörse aus der Warte von Designerin und Ko-Organisatorin Eva Blut.)
a Hong für Hofer
Österreich ist kein echtes Modeland? Zu klein, zu wenig Modebewusstsein? Alle Schmähredner wurden 2009 eines besseren belehrt, denn da kam es zu einer "rein österreichischen" Designkooperation in ganz großem Stil. Der Societyschneider Nhut La Hong haute sich auf ein recht unkonventionelles Packerl mit dem Mutterschiff aller Diskonter und kreierte für Hofer eine eigene Minikollektion. Was es brachte: viel Lärm und empört wippende Lugnerlockenpracht.
ichael Jackson und Wien
Als Ende Juni Michael Jackson starb, verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer um den Globus: Im Internet wurde das Ableben des King of Pop bereits als Tatsache besprochen, als er laut CNN gerade erst ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Der Schock war groß, die Tributes zahlreich und vielgestaltig. Von MJ-Anklängen in aktuellen Kollektionen über spontane Moonwalk-Flashmobs bis hin zu, ja, einem BEINAHE in Wien ausgetragenen Großevent. Kurz brachte sich die Stadt so in die weltweiten Schlagzeilen, am Ende blieb ein schaler Nachgeschmack von sinnlosem Geldversenken. Und: das Warten auf ein Jackson-Tribute im nächsten Jahr, anderswo...
achwuchstalente
So viele Ausbildungsstätten für Mode in der Stadt, so viele Abschlussmodenschauen, und - ja, tatsächlich! - so viele Nachwuchstalente. Sowohl beim Défilé der Universität für Angewandte Kunst als auch im Rahmen der Präsentation von in Hetzendorf entstandenen Bachelorarbeiten wurde offenbar, dass alles mögliche herrschen mag - nur kein Mangel an frischem Modeblut. Offen bleibt die Frage, ob die aktuelle Wirtschaftslage die Tendenz zu euphorischen Labelneugründungen der letzten Jahre ein wenig bremsen mag. Wir freuen uns auf jeden Fall, den künftigen Werdegang dieser Jungdesigner mit der allergrößten Aufmerksamkeit zu verfolgen.
(AF-Nachlese: Ein Portrait von George Bezhanishvili, fotografische Impressionen von der Modeklassenshow am Runway und backstage, sowie ein Hetzendorf-Showreport.)
h là là, Michelle Obama
Zugegebenermaßen gibt es ein paar Punkte auf der gesellschaftspolitischen Agenda, die von größerer Bedeutung sind als Dresscodes und Modeverständnis. Dennoch freut sich seit beinahe einem Jahr die Weltöffentlichkeit über frischen Wind im Weißen Haus, der abgesehen von allem begrüßenswerten Anderen auch unterstützt wird vom Kleidungsstil der amerikanischen First Lady. Zuletzt gar gesehen in einem Printkleidchen des Stella-Finalisten Peter Pilotto.
artner of POP
Es war uns eine besondere Freude, am neu gestarteten Onlineprojekt der britischen Avantgardezeitschrift The POP als Partner of Pop mitwirken zu können. AUSTRIANFASHION.NET berichtet auf Einladung des Redaktionsteams um Dasha Zhukova auf einem eigenen Kanal aus der österreichischen Modeszene. Gemeinsam mit anderen interessanten Akzenten, die in diesen Kreativpool aus verschiedenen Richtungen einfließen, haben wir damit die Möglichkeit, internationale Opinionleader auf das Potenzial und neueste Entwicklungen in der österreichischen Modeszene aufmerksam zu machen.
uartier21
Eine permanente, publikumsfreundliche und passionierte Anlaufstelle für Mode braucht das Land - kann das quartier21 diese Rolle einnehmen? 2009 deutete vieles in diese Richtung: Immerhin findet hier und nicht in anderen Ausstellungsstätten mit Mission im Bereich der angewandten Kunst noch die größte Anzahl von Modeausstellungen statt, eröffnen oder vergrößern Shops, die durchaus auch österreichisches Modedesign vertreiben - und besteht direkte Anbindung an die MQ Vienna Fashion Week. Vorerst bleibt dennoch ungeklärt, ob das quartier21 als "Modequartier" zum viel erhofften Kreativcluster mit modemusealer Berufung werden kann.
(AF-Nachlese: Anne Feldkamps Besprechung der noch laufenden Ausstellung 50 +- anni di moda italiana im Freiraum des quartier21.)
eiselust
Während man tunlichst und eifrigst darauf bedacht bleibt, den eigenen CO2-Fußabdruck klein zu halten, lässt sich im Modebusiness an einem ganz schwer rütteln: Reisen tut not... Von Modewochen über Stoffmessen bis hin zu Präsentationen aller Art: Man eilt durch Flughäfen und trifft liebe Kollegen fast öfter beim Check-In-Schalter als in heimatlichen Gefilden. Daran dürfte bis auf weiteres schwer zu rütteln sein.
hows, Shows, Shows
So lange musste das heimische Publikum auf Modeschauen in großem Stil warten - nun hat es sie endlich bekommen. Die MQ Vienna Fashion Week setzte mit ihrem mehrtägigen Showmarathon einen fulminanten Akzent, Dauerbrenner wie die Abschlussdefilees der Angewandten-Modeklasse und Heztendorf sorgten für Sichtbarkeit junger Talente, und auch Wendy & Jim defilierten zur Überraschung vieler mit ihrer Herbst/Winter-Kollektion 2009 in Wien. Auch Labels wie Ute Ploier, Mangelware, superated und House of the Very Island's defilierten dank departure am Laufsteg des Semper-Depots.
(AF-Nachlese: Das große Interview mit Wendy & Jim.)
avi
Endlich: Blogger in der Frontrow, und allen voran eine "petite" Vierzehnjährige aus irgendeinem Kaff in den USA, die das Modejahr 2009 ganz entscheidend mitprägte. Angesichts der Schnelllebigkeit des Fashion Circus besteht zwar keine Garantie, dass uns die "Baby Wintour" auch nächstes Jahr noch als Trendsetterin erhalten bleibt. Aber der Jahresbloggerstern stand ganz bestimmt im Zeichen von Tavi "Style Rookie" Gavinson.
nterwäsche
Sich aufs Wesentliche beschränken: immer eine Möglichkeit. Mit feinen Details punkten: auch. Die Kombination aus beidem sind wahrscheinlich Designer-Lingerie-Linien. Wobei "Lingerie" durchaus im breiteren Sinne verstanden werden kann. Während das Jahr mit Billigdessous der Rive Gauche-Intellektuellen Rykiel ausklingt, erinnern wir uns auch an Stützstrümpfe von Wolfgang Joop und die lange angekündigte Kooperationswäsche von DJ Hell & Wendy & Jim.
ienna Fashion Observatory
Die Anbidnung von virtuellem an reales Geschehen erfolgt - in Modedingen! - nicht zuletzt über den Umweg maßgeblicher Plattformen für Street Photography. Den Beweis, dass auch auf Wiener Straßen durchaus Dokumentationswürdiges passiert, erbrachte in den Sommermonaten das im Freiraum/quartier21 ausgerichtete Vienna Fashion Observatory. Viele heimische Modeblogger und Fotografen griffen zu den Kameras (mit dabei: AUSTRIANFASHION.NET-Beiträgerinnen Michaela Amort, Anne Feldkamp und Carmen Rueter) und erstellten über den Zeitraum von 66 Tagen ein beachtliches Lookarchiv.
ien Museum Modesammlung
Nach dem Besuch von musealen Institutionen wie dem Victoria & Albert in London, dem Metropolitan Museum in New York oder dem Musée de la mode in Paris zerdrückt man in Wien angesichts der tristen Lage schon einmal eine Träne. Nicht überall, wo angewandte Kunst draufsteht, ist die auch drin. Und auf ein Designmuseum warten wir ohnehin schon lang. Dabei gäbe es doch so viel historisch wertvolle, kuriose und avantgardistische Exponate auszustellen - nicht zuletzt aus dem Fundus der Modesammlung des Wien Museums nämlich.
(AF-Nachlese: Anlässlich der Schau "Großer Auftritt. Mode der Ringstraßenzeit" führte Regina Karner durch die Modesammlung.)
-beliebig vs X-zellenz
Zugegebenermaßen ist es ein Kreuz mit dem X, in solchen Jahresalphabeten - aber tatsächlich drängt sich bisweilen die Frage auf, wenn das Laufsteg- und Tradeshowwuseln überblickt wird, ob eigentlich noch auf Exzellenz gesetzt wird (auch und gerade von den Showroom- und Tradeshowbetreibern), oder ob man so auf Masse und Volumen setzt, dass X-Beliebiges allerorts im Vormarsch ist. Eine zur Zeit oft gehörte Hoffnung: Wirtschaftliche Unbill bringt Flurbereinigung. Bleibt nur zu hoffen, dass am Ende die Guten übrig bleiben.
Silhouette
Wenn es uns auch vieles schuldig blieb, eines hat 2009 gebracht - Aufschluss über den Ausgang des hochstilisierten Wettkampfs "Balenciaga vs Balmain" (gähn? naja...) - und Mister Schulterpolster Decarnin hatte offenbar das Nachsehen. Dennoch erfühlen wir aktuellerweise in einer steigenden Anzahl von Schulterpartien wieder die dorthin gehörenden Volumsverstärker - nun gut. War ohnehin höchste Zeit, ein paar Folgen Denver Clan aus dem Videoarchiv zu ziehen. Darüber hinaus aber atmen wir erleichtert auf, denn: Kaum ist ein Trend massenmarktkompatibel, ist er auch schon wieder im Verschwinden. Zwischenzeitlich heißt es Y, oh Y...
ero
Unglaublich aber wahr: Size Zero erhitzt noch immer die Gemüter, vor allem in manch Massenmedium (unabestreitbar: Freude über wenigstens ein Thema mit Polemikgarantie). Facetten, die 2009 (wieder) aktuell wurden: Macht es Sinn, für Modewochen Regulierungen bezüglich der am Laufsteg erlaubten Maße aufrecht zu erlassen? Sind magere Models Resultat der misogynen Fantasie von homosexuellen Designern? Lassen sich Editorials auf hohem Niveau auch mit "normal" gebauten und -gesichtigen Frauen produzieren? Fortsetzung, würden wir mal tippen, folgt...